Gebäudebrand
| Einsatzdatum: | 14.04.2026 |
| Stichwort: | F 02 - Küchenbrand / F 04 - Dachstuhlbrand |
| Einsatzbeginn: | 20:21 Uhr |
| Einsatzende: | ca. 1:45 Uhr |
| Einsatzort: | Frankenburg |
| Einsatzkräfte: | ca. 120 |
| Einsatzfahrzeuge: |
LF 10 (Ofw. Sankt Jürgen) MZF (Ofw. Sankt Jürgen) ELW 1 (Ofw. Lilienthal/Falkenberg) HLF 20 (Ofw. Lilienthal/Falkenberg) LF 20 (Ofw. Lilienthal/Falkenberg) DLA(K) 23/12 (Ofw. Lilienthal/Falkenberg) MZF (Ofw. Lilienthal/Falkenberg) GW-G (Ofw. Lilienthal/Falkenberg) GW-L2 (Ofw. Lilienthal/Falkenberg) RW (Ofw. Lilienthal/Falkenberg) MTW (Ofw. Lilienthal/Falkenberg) LF 10 (Ofw. Worphausen) LF 8 (Ofw. Worphausen) MTW (Ofw. Worphausen) LF 10 (Ofw. Heidberg) MLF (Ofw. Seebergen) MTW (Ofw. Seebergen) Gemeindebrandmeister / Stellvertreter Führungsunterstützungsgruppe Drohnengruppe Polizei Rettungsdienst |
| Weitere Einsatzkräfte: | ELW 2 (Kreisfeuerwehr) Kreisbrandmeister |
| Einsatzbericht: | In einer Nebenstraße in Frankenburg kam es zu einen Feuer in der Küche eines Wohnhauses in Bungalow-Bauweise. Die Alarmierung der Ortsfeuerwehr St. Jürgen erfolgte zunächst mit dem Einsatzstichwort "F02 - Küchenbrand". Aufgrund der Rückmeldungen von der Einsatzstelle erfolgte schnell eine Hochstufung auf das Einsatzstichwort "F04 - Dachstuhlbrand", und somit eine Alarmierung aller Ortsfeuerwehren der Gemeinde. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, hatte sich die einzige Bewohnerin bereits in Sicherheit gebracht und wurde vom Rettungsdienst behandelt. Uns gegenüber wurde bestätigt, dass keine Personen mehr im Haus waren, so dass direkt mit der Brandbekämpfung begonnen wurde. Die Bewohnerin hatte selbst erste Löschversuche unternommen und wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Durch die Ortsfeuerwehr St. Jürgen wurde zunächst unter Atemschutz von außen damit begonnen direkt im Bereich der Küche zu löschen. Nach Eintreffen weiterer Einsatzkräfte der Orstfeuerwehr Lilienthal/Falkenberg wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um das sich im Dachstuhl ausbreitende Feuer zu bekämpfen. Weitere Einsatzkräfte gingen, ebenfalls unter Atmenschutz, von außen rund um das Gebäude mit Strahlrohren vor. Ein zwischenzeitlich versuchter Innenangriff auf das Feuer wurde schnell wieder eingestellt, um die Einsatzkräfte aufgrund des sich ausbreitenden Dachstuhlbrandes nicht zu gefährden. Die Einsatzstelle wurde in mehrere Abschnitte eingeteilt, um das Vorgehen und den Einsatz der inzwischen ca. 120 Einsatzkräfte koordinieren zu können. In der Folge wurde der Dachstuhl systematisch geöffnet und abgelöscht. Dazu wurden im weiteren Verlauf auch die Module einer Photovoltaikanlage abgetragen, um an alle Bereiche des Daches zu gelangen. Ein betreten des Dachstuhles und Dachgeschosses war aufgrund der Wasserlast und der zunehmendes Beschädigung nicht mehr möglich. Neben den Ortsfeuerwehren der Gemeinde Lilienthal waren aufgrund des Einsatzstichwortes auch die Kreisfeuerwehr mit dem ELW 2 und der Kreisbrandmeister alarmiert worden. Der ELW 2 konnte jedoch frühzeitig wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Während des gesamten Einsatzes war die Drohnengruppe der Gemeinde LIlienthal im Einsatz und lieferte wertvolle Bilder vom Brandobjekt, um gezielt bestehende Brandherde abzulöschen. Durch Thermalaufnahmen konnten Temperaturunterschiede und Hitzepunkte erkannt werden. Nachdem der Dachstuhl überwiegend abgelöscht war und sich die Brandbekämpfung auf das gezielte ablöschen kleinerer Brandherde beschränkte, konnten nach und nach weitere Einsatzmittel aus dem Einsatz herausgelöst werden und es erfolgte eine Konzentration auf die Ortsfeuerwehr St. Jürgen und eine Unterstützung durch die Drehleiter der Ortsfeuerwehr LIlienthal/Falkenberg sowie die Drohnengruppe. Gegen ca. 1 Uhr konnte schließlich "Feuer aus" vermeldet werden. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben. Eine Videobericht zum Einsatz ist hier zu sehen. |
| Redakteur: | DR |
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